Tester ist nicht gleich Tester: wie Michelin seine Sterne vergibt

Stadtleben, FALTER 19/19 vom 08.05.2019

Hollywood liebt diese Situationen: Der gestresste Küchenchef am Rande des Nervenzusammenbruchs, weil gerade irgendwas katastrophal danebengeht, dem von einem Servicemitarbeiter die Schreckensnachricht überbracht wird, dass da draußen zwei verdächtig nach Michelin-Testern aussehende Typen sitzen

Überhaupt eignet sich die Figur des Restaurantkritikers bestens zur Legendenbildung, schließlich hat ja jeder "Ratatouille" oder "Die Hochzeit meines besten Freundes","Brust oder Keule" oder "Im Rausch der Sterne" gesehen, Filme, in denen selbstherrliche Machtmenschen mit einem Daumenzeig über das Schicksal eines Wirts entscheiden.

Die Wirklichkeit sieht anders -biederer, bürokratischer -aus: Michelin arbeite mit "professionellen" Testern, mit sogenannten "Inspektoren", von denen viele eine Kochausbildung absolviert haben, erklärt "Michelin"-Pressesprecherin Nina Grigoleit, "der eine oder andere hat sogar selbst schon einen Stern erkocht".

Getestet wird mindestens eine Vorspeise oder Suppe,

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