"Toll, dass Sie noch immer auftreten!"

"Stan & Ollie" erzählt die Geschichte des Komikerduos als bewegendes Porträt einer nicht immer ungetrübten Freundschaft


HOMMAGE: MICHAEL OMASTA

Feuilleton, FALTER 19/19 vom 08.05.2019

Es gibt ungeschriebene Gesetze, an denen keine Komödie vorbeikommt. "Der Gipfel", lautet eines davon, "muss hoch genug sein, damit sich der Absturz wirklich lohnt." Und so beginnt auch der Film "Stan &Ollie" zu der Zeit, als das Komikerduo Laurel und Hardy den Höhepunkt seiner Popularität erreicht.

Mitte der 1930er, in Hollywood. Stan Laurel und Oliver Hardy stehen für "Way Out West" vor der Kamera. Die musikalische Wildwestparodie sollte einer ihrer schönsten Filme werden, und das, obwohl die beiden im Dauerclinch mit ihrem Produzenten lagen und der Konflikt hier schließlich eskalierte: Laurel wollte seinen Vertrag nicht mehr verlängern -Hardy, dessen Kontrakt noch ein paar Monate lief, ging fremd und drehte einen Zirkusfilm mit einem Elefanten als Partner.

Gut anderthalb Jahrzehnte später, 1953, brechen Laurel und Hardy in Ermangelung neuer Filmangebote zu einer Bühnentournee durch Großbritannien auf. Sie beginnt in Newcastle, es schüttet wie aus Schaffeln und die junge Frau

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