Davon gibt es kein Zurück

Svenja Flaßpöhler und Florian Werner haben eine kritische Hymne auf die Elternschaft verfasst


Kinder sind, obwohl zumeist Früchte der Liebe, auch Diebe, Platzhirsche und Rivalen. Ihr Erscheinen erzeugt das Gegenteil von Planbarkeit, Optimierung, Effizienz und Autonomie, also von dem Leben, das zukünftige Eltern vorher geführt haben. So auch bei Svenja Flaßpöhler und Florian Werner. Die Philosophin und der Literaturwissenschaftler leben in Berlin und gehören zu den Powerpaaren des deutschen Kulturbetriebs.

Flaßpöhler, geboren 1975 und seit 2018 Chefredakteurin des Philosophie Magazins, legte Bücher zu Sterbehilfe und zum Verzeihen vor und landete im Vorjahr mit dem nur 40 Seiten langen Einruf zur #metoo-Debatte "Die potente Frau. Für eine neue Weiblichkeit" einen Bestseller, der sich gegen die Selbstfestschreibung der weiblichen Opferrolle wandte und für zwei starke Geschlechter plädierte, "die sich in der Fülle begegnen". Werner, Jahrgang 1971, schreibt erzählende Sachbücher: über Kühe, Schnecken, Schüchternheit oder den "Weg des geringsten Widerstands".

Mit "Zur

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