Unterwegs Mobilitätskolumne

Angelika Nidetzky, Kabarettistin: "Ich laufe für sauberes Wasser"

Stadtleben, FALTER 20/19 vom 15.05.2019

Ich fahre in Wien sehr viel mit dem Fahrrad. Für schnelle Wege ist das ideal. Im Auto versuche ich, die Rushhour zu vermeiden: Im Stau hört sich die Gemütlichkeit der Österreicherinnen und Österreicher auf. Wenn ich dann doch mal in den Genuss der Feierabend-Grantler komme und mit dem Auto in einer Blechlawine feststecke, beobachte ich. Schließlich bieten die Banalitäten des Alltags die beste Vorlage für meine Kabarettprogramme.

Ja, jammern können wir gut. Dabei haben wir in Wien nicht nur eine funktionierende Infrastruktur, sondern so viele andere Vorteile, die nicht selbstverständlich sind. Sauberes Wasser, das aus der Leitung rinnt, zum Beispiel. In den ärmsten Ländern der Welt gehen Menschen durchschnittlich sechs Kilometer zu einer Wasserstelle. Unvorstellbar für uns.

Weil ich finde, dass wir nicht nur "raunzn", sondern auch "was tuan" sollen, unterstütze ich diese Woche den "Global 6K Walk &Run" für Wasser von "World Vision: Ich laufe sechs Kilometer und finanziere so einem Kind in Afrika Zugang zu sauberem Wasser. Ich liebe es zu laufen. Dass ich damit etwas bewirke, finde ich großartig. Meine Hündin Maia wird mich natürlich begleiten, sie ist immer dabei.

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FALTER 26/19
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