Auch Helden brauchen Sicherheit

ÖSV-Skispringer Lukas Müller erstritt vor Gericht, dass endlich eine Sportlerversicherung kommt


ANALYSE: JOHANN SKOCEK

Stadtleben, FALTER 20/19 vom 15.05.2019

Der Österreichische Skiverband steckt in einer existenzbedrohenden Krise. Und mit ihm alle anderen österreichischen Sportverbände. Denn der Verwaltungsgerichtshof fällte Anfang April ein Urteil, das Verbände und Vereine zu Dienstgebern von Sportlern und Betreuern macht. Mit allen rechtlichen und steuerlichen Folgen. Der Skispringer Lukas Müller stürzte im Jänner 2016 als Vorspringer der Skiflug-WM am Kulm und ist seither querschnittgelähmt. Die Kärntner Gebietskrankenkasse erkannte seinen Anspruch auf lebenslange Versicherungsleistungen als Folge eines Arbeitsunfalls an. Der ÖSV berief und behauptete, Müller habe als Selbstständiger gearbeitet. Eine fatale Fehleinschätzung des ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel.

Denn der Verband muss nun der AUVA Versicherungsleistungen für Lukas Müller nachzahlen und möglicherweise seine rund 450 Athleten und 250 Betreuer als Dienstnehmer "anmelden". Wie alle Vereine und Verbände, die Sportlern Leistungen über der Geringfügigkeitsgrenze

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