Flugzeug? Nachtzug!

Mitarbeit: Bernhard Odehnal
Politik, FALTER 20/19 vom 15.05.2019

Es ist eine Art der Fortbewegung, die man fast schon ausgestorben wähnte: der Nachtzug. Abends in den Zug steigen und 1000 Kilometer weit weg morgens den Tag beginnen: Das kann -vorausgesetzt, man schläft im Zug tatsächlich ein -auf Mittelstrecken eine interessante Alternative zum Fliegen sein. Als in den vergangenen Jahren die Deutsche Bahn und die ungarische MÁV fast alle Nachtzugverbindungen einstellten, sah ÖBB-Fernverkehrschef Kurt Bauer die Chance, eine Nische zu besetzen. Die ÖBB übernahm die Strecken.

Zwischen Wien und Berlin verkehrt nun wieder ein Nightjet -allerdings nicht mehr wie früher über Prag, sondern über Polen. Die etablierten Strecken Wien-Düsseldorf, Hamburg-Zürich, München-Zagreb und Wien-Venedig-Florenz-Rom werden ebenso bedient. Bereits im ersten Jahr gab es 1,4 Millionen Passagiere, das Geschäftsfeld wächst, die ÖBB haben jüngst 13 neue Nightjet-Garnituren in Auftrag gegeben, die ab 2021 unterwegs sein werden. Auch europaweit ist Bewegung in den

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