Ein bisserl Fetisch für Popp &Kretschmer

Das Fetischlabel Tiberius und das Luxuskaufhaus vis-à-vis der Oper arbeiten in Zukunft zusammen


Der Mann ist 42, klein, schlank und trägt einen Anzug seines eigenen Labels Tiberius. Eine blaue, taillenkurze Jacke, dar unter graues Gilet und Hose mit angenähten Schößen, wie sie eher für einen Frack typisch sind. Dazu weinrotes Mascherl und weiße Sneaker. Angst vor wildem Stilmix hat Marcos Valenzuela keine.

Der Modedesigner steht in seinem neuen Verkaufsraum im Traditionshaus Popp & Kretschmer, das am Ende der Kärntner Straße liegt. Schräg gegenüber das Hotel Sacher. Der Designer blickt auf die Wiener Staatsoper gleich vis-à-vis. Man sieht es dem früheren Opernsänger an, an die Aussicht kann er sich gewöhnen.

Der steinerne Fußboden seines neuen Schauraums glänzt vornehm schwarz, an der Wand hängen Spiegel mit dicken Goldrahmen, dazwischen eine weiße Ledercouch mit verschnörkelten Armlehnen. Über Valenzuela schwebt ein schwerer Kristallluster. Stürmisch begrüßt ihn Ludwig, der schwarze American Staffordshire Terrier von Sascha Trefelik, Juniorchef des Hauses. Das

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