Buch der Stunde

Die Dauersäufer folgten auf den Mauerläufer


Klaus Nüchtern

Feuilleton, FALTER 21/19 vom 22.05.2019

Wie auch immer man zu ihrer Literatur steht, eines muss man Nell Zink zugestehen: Im Sichnix-Scheißen ist sie eine Weltmeisterin! Nachdem die heute im deutschen Bad Belzig lebende US-Amerikanerin 2014 im Alter von knapp 50 Jahren ihr vielbeachtetes Debüt "The Wallcreeper"(dt.:"Der Mauerläufer") herausgebracht hatte, folgten im Jahresabstand "Mislaid" und "Nicotine". Letzterer ist schon im Vorjahr auf Deutsch erschienen, nun ist auch Zinks zweiter Roman unter dem Titel "Virginia"

herausgekommen und bestätigt den eingangs erwähnten Status der Autorin, indem er abermals mit irrwitziger Handlung, einer Handvoll schräger Charaktere und jeder Menge Sex, Drugs &Rock 'n'Roll aufwartet -also hauptsächlich Sex &Drugs.

Wenn sich von einem Roman schwer sagen lässt, worum es "eigentlich" geht, kann das für oder gegen diesen sprechen. Auf "Virginia" trifft eindeutig Ersteres zu. Erzählt wird die Geschichte von Peggy Vaillantcourt, die 1966 aufs Stillwater College geht, weil dieses als Lesbennest

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