Ton im Bild: Eine Hommage an das Wort

Den Filmemachern Jakob Brossmann und David Paede gelingt mit "Gehört, gesehen" eine einfühlsame Doku über Ö1


Besprechung: Stefanie Panzenböck

Feuilleton, FALTER 21/19 vom 22.05.2019

Um fünf Uhr in der Früh, wenn die Stadt erwacht, geht Michael Köppel in ein Studio des Wiener Funkhauses. Er nimmt hinter den Monitoren Platz, begrüßt den Tonmeister hinter der Glasscheibe und setzt sich die Kopfhörer auf. Es folgt die Signation zur Sendung "Guten Morgen, Österreich!" Später wird man die Eingangsmelodien hören, die sich Ö1 2017 zum 50. Geburtstag geschenkt hat und man wird junge Sprecherinnen und Sprecher sehen, die "Guten Morgen, Österreich" ins Mikrofon sagen, während die Führungsriege von Ö1 zuhört und noch nicht weiß, welche neue Stimme sie auswählen wird.

Köppel ist einer der wenigen, dessen Namen man im Laufe der 90 Minuten dauernden Doku "Gehört, gesehen" über den Radiosender Ö1 erfährt. Die Filmemacher Jakob Brossmann und David Paede arbeiten ohne Inserts und Off-Stimmen. Das Geschehen ist reduziert auf die Stimmen, die man als Ö1-Hörer kennt, und den Blick in die Studios, Sitzungszimmer oder auf die Bildschirme, auf denen die Audiodateien

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