Papier ist beständig

Idyllisch gelegen, gut klimatisiert, schön designt: Das Archiv der Zeitgenossen in Krems macht Vorlässe von Cerha, Turrini et al. zugänglich


Besuch: Klaus Nüchtern

Feuilleton, FALTER 24/19 vom 12.06.2019

Die Aufwertung von Kreisverkehren mit Kunst ist in Niederösterreich seit Jahrzehnten liebgewonnene und erfolgreiche Praxis. Zuletzt hat man in Krems gleich eine ganze Landesgalerie zu einem dazugestellt. Der Universitätscampus auf dem Gelände der ehemaligen staatlichen Zigarrenfabrik Stein ist davon nur einen Steinwurf entfernt. Zusammengewürfelt aus höchst unterschiedlichen Gebäuden vermittelt er, idyllisch gelegen und anmutig dekoriert mit bunten Mosaikteppichen, eine ebenso entspannte wie anregende Atmosphäre.

Hier lässt sich's sicher gut studieren. Besonders geeignet dafür scheinen an frühsommerlich heißen Tagen die Räumlichkeiten des Archivs der Zeitgenossen. Im eigentlichen Archiv, in dem die Originale lagern, hat es konstant 18 Grad und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit, in den Schauräumen ist es etwas wärmer. Das Deckenlicht und die streng minimalistisch ausgeführten Regale, Pulte und Schubladen (Gestaltung: Adolf Krischanitz) sorgen für eine nachgerade sakrale Aura.

Für

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