Alles, was Sie über den Wiener Fasching wissen müssen…

Der bunte Fasching ist ein ungeliebtes Stiefkind dieser Stadt. Von großen Feiern und Umzügen ist nur hohe Ballkultur geblieben. Eine Standortbestimmung

BARBARA TóTH, BIRGIT WITTSTOCK, KIRSTIN BREITENFELLNER, LUKAS MATZINGER | STADTLEBEN | aus FALTER 05/16 vom 02.02.2016

Foto: Privat

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Der Wiener und der Fasching – im Grunde ist das ein Trauerspiel. Der Fasching in der Hauptstadt ist am ehesten als versteinerter Brauch zu bezeichnen. Der Enthusiasmus des restlichen Landes schafft es nicht über die Randbezirke Wiens hinaus.

Während in Döbling und Hütteldorf noch versucht wird, Gilden und Umzüge am Leben zu erhalten, beschränkt der Innenstädter seine Faschingsfreude auf ein paar schöne Bälle in den Sälen der Stadt.

Die Ströck-Verkäuferin, die als Pumuckl verkleidet ist, nervt, Faschingspartys sind peinlich, und den Villacher Fernsehzirkus findet der Wiener eigentlich überhaupt nicht lustig. Während es in den 80er-Jahren noch große Umzüge über den Ring gab, ist das Wien innerhalb des Gürtels heute praktisch faschingsfrei. Die Gilden am Rande der Stadt werden nur noch von ein paar Alten am Leben erhalten.

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