„Die Zukunft muss repariert werden“

Angelika Fitz leitet das am besten dotierte Architekturzentrum Österreichs. Ein Gespräch über das wachsende Wien, die Reparatur der Stadt und ihre Ideen für das Az W

STADTLEBEN | WOJCIECH CZAJA | aus FALTER 16/17 vom 18.04.2017

Foto: Heribert Corn

Schon bei der Jahrespressekonferenz im Jänner sagte sie: „Was kann Architektur? Und was hat Architektur mit uns allen und dem guten Leben zu tun?“ Diese Fragestellung, die Angelika Fitz selbst als „soziale Dimension von Architektur“ bezeichnet, zieht sich durch ihr halbes Leben. Gleich nach ihrem Studium zieht die Kuratorin und Kulturtheoretikerin nach Mumbai und Neu-Delhi, wo sie zum Thema Megastadt forscht und Indiens erstes Kunstprojekt im öffentlichen Raum initiiert – an einer Tankstelle.

„Das Thema Stadt hat mich seitdem nie wieder losgelassen, und ich bin der Meinung, dass es einen viel stärkeren Zusammenhang zwischen urbanem Leben, Stadtgesellschaft und Architektur gibt, als den meisten von uns bewusst ist“, sagt Fitz, die 2003 und 2005 den Österreich-Beitrag auf der Architekturbiennale in São Paulo kuratierte. Am 1. Jänner übernahm die 50-jährige Vorarlbergerin die Leitung des Architekturzentrums Wien (Az W). Wir wollten von der neuen Direktorin wissen, was sie meint, wenn sie von sozialer Dimension spricht, und was das alles mit der Zukunft von Wien zu tun hat.

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