„Das ganze Festival macht mich nervös“

Festwochen-Intendant Christophe Slagmuylder über seine Pläne für Transdanubien, die Angst vor den EU-Wahlen und seinen coolen König

MARTIN PESL, SARA SCHAUSBERGER
FEUILLETON, FALTER 18/19 vom 30.04.2019

Foto: Heribert Corn

Intendant Christophe Slagmuylder [slaxmøldr] hatte wenig Zeit, ein Programm auf die Beine zu stellen. Nachdem sein Vorgänger Tomas Zierhofer-Kin nach nur zwei Festivalausgaben die Wiener Festwochen verlassen hatte, wurde der Belgier Slagmuylder im Juni 2018 von der Wiener Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) zum interimistischen Leiter bestellt. Inzwischen steht fest, dass Slagmuylder bleiben wird, und zwar zumindest bis 2024.

Das Treffen mit dem geübten Festivalmacher, der zwölf Jahre lang mit viel Erfolg das Brüsseler Kunstenfestivaldesarts leitete, sollte eigentlich in seinem Büro in der Lehargasse stattfinden. Doch er wollte raus. Denn draußen schien die Sonne und er sei „schlecht gesinnt“, erklärte der Belgier höflich auf Deutsch, wobei er natürlich „schlecht gelaunt“ meinte. Zwei Mal in der Woche nimmt Slagmuylder Sprachunterricht, auf dem Weg ins Café Sperl unterhalten wir uns auf Deutsch. Das Interview möchte er aber dann gerne auf Englisch führen.

Falter: Herr Slagmuylder, Sie kommen aus der Hauptstadt Europas. Während Ihrer ersten Festwochen sind Europawahlen. Haben Sie Angst vor dem Ergebnis?

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