„Das geht jetzt aber nicht, Sie sind Gast hier!“

Fünf Jahre lang hat SZ-Korrespondentin Cathrin Kahlweit von Wien aus Österreich und Mittel-und Osteuropa beschrieben. Im Sommer nimmt sie Abschied. Eine Bilanz

BENEDIKT NARODOSLAWSKY, FLORIAN KLENK | MEDIEN | aus FALTER 14/17 vom 04.04.2017

Foto: Christian Wind

Korrespondenten sterben langsam aus. Auch die großen Verlage beschäftigen lieber Freelancer vor Ort oder schreiben Agenturmeldungen um. Anders die Süddeutsche Zeitung (SZ). Sie pflegt die teure Tradition des Korrespondentenwesens. Um sich mit der Gesellschaft des Landes, in dem sie arbeiten, nicht zu sehr zu „verhabern“ schickt die SZ ihre Korrespondenten nach fünf Jahren allerdings in ein anderes Land weiter.

Eine der besten ihrer Zunft ist Cathrin Kahlweit. Fünf Jahre lang nutzte die Österreich-Korrespondentin Wien auch als Sprungbrett für große Recherchen im Osten. Im Sommer nimmt Kahlweit Abschied von Österreich und zieht nach London, ihr folgt Peter Münch. Anlass für einen ersten Rückblick über fünf Jahre Österreich aus deutscher Perspektive.

Falter: Frau Kahlweit, Sie waren fünf Jahre lang Korrespondentin der Süddeutschen, welche Geschichte konnten Sie nicht schreiben?

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