„Das System darf nicht hinterfragt werden“

Die slowakische Journalistin Beáta Balogová über ihr Land ein Jahr nach dem Mord an Ján Kuciak


ANNA GOLDENBERG

MEDIEN | aus FALTER 09/19 vom 26.02.2019

Foto: VLADIMIR SIMICEK / AFP / picturedesk.com

Seit der Wende im Jahr 1989 hat die Slowakei nicht mehr solche Proteste gesehen. Der Mord am 27-jährigen Investigativjournalisten Ján Kuciak und seiner Verlobten Martina Kušnírová am 21. Februar 2018 hatte eine Welle von Demonstrationen zur Folge, führte zum Rücktritt mehrerer Minister und einem polarisierteren Arbeitsklima für Journalisten.

Kuciak hatte über Verwicklungen der italienischen Mafia bis in Regierungskreise recherchiert und untersuchte die Geschäftstätigkeiten von Marian Kocner. Der Investor soll Journalisten beobachtet haben und über ein ausgeprägtes Spitzelwesen verfügen.

Am Jahrestag des Mordes vergangene Woche marschierten 25.000 Menschen durch die slowakische Hauptstadt Bratislava. Mittendrin war Beáta Balogová, Chefredakteurin der Tageszeitung SME.

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