Der Kopf-Ballspieler

Fußballer Marc Janko beendet seine Karriere. Er war zu smart, um geliebt zu werden


LUKAS MATZINGER

STADTLEBEN, FALTER 28/19 vom 09.07.2019

Foto: GEORGIOS KEFALAS / Keystone / picturedesk.com

Wer Fußballprofis auf Instagram, Facebook oder Twitter folgt, sitzt auf dem Beifahrersitz ihrer Sportwagen, kennt das Interieur ihrer Musterhäuser und weiß, wie ihre Frauen in Abendkleidern aussehen. Auf Österreichs Social-Media-Feld stehen der Mittelfeldspieler Valentino Lazaro, der im Gucci-Jogginganzug im Privatjet reist, der Innenverteidiger Aleksandar Dragović, der mit seiner Freundin beim Fairmont Hotel in Monte Carlo posiert, und der Verteidiger David Alaba, der den New Yorker Basketballer Carmelo Anthony bei der Pariser Fashion Week begleitet.

Und dann gibt es Marc Janko.

Der Stürmer spricht sich auf Twitter gegen den Betrieb des fehleranfälligen Schweizer Kernkraftwerks Beznau und den hemmungslosen Schwerölverbrauch von Containerschiffen aus. Er kritisierte Herbert Kickl, als dessen Innenministerium die Zusammenarbeit mit einzelnen Zeitungen einschränkte, und Ex-Kanzler Sebastian Kurz, als dieser sich im BVT-Untersuchungsausschuss uninformiert gab.

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