Der Volkssport mit dem Stock

Eisstockschießen ist der viertbeliebteste Sport Österreichs. Und doch ist er herrlich unprofessionell


LUKAS MATZINGER
LANDLEBEN | aus FALTER 51/17 vom 19.12.2017

Foto: Hans Klaus Techt / APA / picturedesk.com

Es ist eine beruhigende Choreografie. Das meditative Einschwingen, der Ausfallschritt, das gefühlvolle Auflegen, das Gleiten des Stocks entlang der Bahn. Und dann ein lautes Donnergeräusch und die Stöcke fahren auseinander wie der Sprühregen einer Feuerwerksrakete.

In Traun war am vergangenen Samstag Eisstockturnier. Die gar nicht so kleine Stadt bei Linz hat ein Hallenbad mitsamt Pizzarestaurant und Eishalle. 27 vornehmlich oberösterreichische Mannschaften hat der örtliche Stockverein dorthin geladen.

Stockschützen sind Frühaufsteher: Das Turnier hat um acht Uhr begonnen, so spät wie noch nie zuvor. Schon vor Turnierbeginn verkauft der Kantinier reichlich Leberkäsesemmeln und kleine Bier. Es ist eine Bastion des Autochthonen

  1508 Wörter       8 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige