„Der Willi nennt mich Clan-Chef“

Der Kabarettist Lukas Resetarits feiert einen Tag vor der Nationalratswahl seinen 70er und hätte gern zum ersten Mal ÖVP gewählt. Ein Gespräch über fliegende Schweine, das Gammlerdasein und den Überwachungsstaat


STEFANIE PANZENBöCK
FEUILLETON | aus FALTER 41/17 vom 10.10.2017

Foto: Heribert Corn

Lukas Resetarits steht seit 40 Jahren als Kabarettist auf der Bühne, am 14. Oktober feiert er seinen 70. Geburtstag. Im Herzen ein Linker und Sozialdemokrat, schaut er mit Skepsis auf die Nachfolger Bruno Kreiskys.

Als Treffpunkt für das Interview schlug Resetarits dem Falter das Lokal Supersense in der Praterstraße vor und riet zur Reservierung, weil „da am Vormittag immer die Bobos frühstücken“. Im freundlichen Café mit angeschlossenem Plattenladen und Vinylproduktionsstätte erzählt er dem Falter, was er über Bobos denkt, warum er Hippies ablehnt und er selbst ein Gammler war.

Falter: Warum haben Sie dieses Lokal ausgesucht? Ich hätte bei Ihnen eher eine Vorliebe für alte Wiener Kaffeehäuser vermutet.

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