Der Wutjournalist

Ferdinand Wegscheider erkämpfte das Privatfernsehen in Österreich mit. Heute ist er Servus-TV-Chef und heizt die Stimmung gegen Muslime, die EU und die Linke an

BENJAMIN BREITEGGER | MEDIEN | aus FALTER 45/17 vom 07.11.2017

Foto: Servus TV

Er steht im Sakko mit rotem Einstecktuch hinter einem Pult, neben ihm eine Kasperlpuppe, vor ihm die aufgeschlagene Kronen Zeitung. Im Hintergrund hüllt ein roter Samtvorhang eine österreichische Landschaft ein.

Dort, im Servus-TV-Studio, kommentiert Ferdinand Wegscheider, 57, Woche für Woche die Politik, jeden Samstag zur „ZiB 1“-Zeit. Die Sendung trägt seinen Namen, „Der Wegscheider“, das Motto: Da scheiden sich nicht nur die Wege, sondern auch die Geister. Der Kasperl auf dem Pult neben ihm soll zeigen: Er macht das satirisch, übertreibt und spottet. Er kritisiert den angeblich linken Mainstream und die Medien und schließt seine Beiträge mit einem süffisanten „Gell?“.

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