Die letzten Österreicher

In vielen Wiener Brennpunktschulen gibt es kaum noch Schüler ohne Migrationshintergrund. Wie sieht es in den Klassenzimmern, in denen „echte“ Österreicher in der Minderheit sind, wirklich aus?

MELISA ERKURT | STADTLEBEN | aus FALTER 49/17 vom 05.12.2017

Foto: Marko Mestrović

Paula* überlegt lange, wie sie das jetzt am besten formulieren soll, sie will bloß nicht ausländerfeindlich rüberkommen. Sie, die Künstlerin, die ihre zwei Kinder bewusst an Schulen mit Migrantinnen geschickt hat. Aber sie muss es jetzt einfach loswerden: „Die Migrantenkinder und ihre Eltern sind nie zu den gemeinsamen Festen gekommen, egal wie sehr wir uns bemüht haben.“

Paula war Elternvertreterin an der öffentlichen Volksschule ihrer Tochter im neunten Wiener Gemeindebezirk. Die Schule legt viel Wert auf Interkulturalität, viele Schülerinnen mit nichtdeutscher Muttersprache auch aus den Nachbarbezirken besuchen die Volksschule. Es gibt nicht nur Deutschförderung und Muttersprachenunterricht, sondern auch Türkisch und Arabisch sprechende Schulpsychologinnen.

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige