„Es gibt nur ein paar Akkorde“

Sven Regener über seinen Sitcom-Roman „Wiener Straße“, Österreicher in Berlin und Nostalgie

SEBASTIAN FASTHUBER | FALTER:WOCHE | aus FALTER 46/17 vom 14.11.2017

Foto: Charlotte Goltermann

Never change a winning team, wird sich Sven Regener beim Schreiben seines jüngsten Romans gedacht haben. Frank Lehmann, der Protagonist des Bestsellers „Herr Lehmann“ und zweier weiterer Bücher, ist nur ein Teil des Figurenensembles von „Wiener Straße“, aber er mischt wieder mit. Auch beim Setting blieb sich der deutsche Autor und Musiker treu, die Geschichte ist im Westberlin der 1980er angesiedelt. Am Wochenende liest Regener gleich drei Mal im Rabenhof aus dem Buch.

Falter: Der Roman „Der kleine Bruder“ war der Abschluss der Trilogie um Frank Lehmann, die Geschichte schien auserzählt. Jetzt geht es doch weiter. Wie verhält sich „Wiener Straße“ zu den anderen Romanen?

Sven Regener: Vielleicht ist dieses Buch der Käse im Schinken-Käse-Toast. Aber tatsächlich ist „Wiener Straße“ kein Teil der Lehmann-Sause. Hier ist er nicht die eine Hauptperson, aus deren Perspektive wir alles erzählt bekommen. Es geht um eine Gruppe, von der Lehmann nur ein Teil ist.

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