Hallo Yppster!

Der Hipster ist in Wien angekommen. Steckt mehr dahinter als Konsumspaß?

CHRISTOPHER WURMDOBLER
STADTLEBEN, FALTER 04/12 vom 24.01.2012

Dosenbier und Luftballons: Rund vierzig Menschen zwischen 20 und 30, enge Röhrenjeans, ironisch-schräge Secondhand-Jacken, dicke Hornbrillen in den Gesichtern, haben sich auf dem zugigen Oskar-Werner-Platz in Mariahilf versammelt. Eine Demo? Keine Demo. Das bunte Häuflein fühlt sich dem Lebensstil des Hipsters zugehörig, das soll man, bitteschön, endlich einmal sehen.

Auch der dubiose Herr von der „Piratenpartei“, der den jungen Menschen Zusammenarbeit anbieten möchte, muss das zur Kenntnis nehmen. „Wir konnten aber auch nicht genau herausfinden, was seine Agenda war“, berichtet Katja Krüger, 26. Sie organisierte vergangenen Herbst den „Hipster Awareness Day“: Bin ich Hipster oder seh ich nur so aus? Sind meine Freunde Hipster? Was sind überhaupt Hipster? Derlei Fragen sollten geklärt, Klischees bestätigt oder widerlegt werden.

Den anwesenden Wiener Hipstern wars dann aber ohnehin rasch zu kalt und sie verlegten ihre Veranstaltung kurzerhand ins nahe Nachtasyl. Geht da noch jemand hin? Schon wieder. Weil es hip ist. Also zumindest für die nächsten zwei, drei Stunden.

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