Hier kommt Baracks bunter Bus

Wie mobilisiert der amerikanische Hoffnungsträger seine Landsleute? Unterwegs mit den Wahlhelfern der Demokraten.

MATTHIAS G. BERNOLD | POLITIK | aus FALTER 44/08 vom 28.10.2008

Es ist ein Samstagmorgen in New York City. Gerade dämmert es, und vor der St. Monica’s Church in der noblen Upper East Side biwakieren zwei Obdachlose nahe der Kirchentür. Bis über die Ohren in Decken und Schlafsäcke gehüllt liegen sie auf Pappendeckeln. Komfortabel kann das nicht sein. Mit dem Herbst kam das feuchtkalte Wetter in die Stadt. Obendrein rauben junge Leute den beiden Männern den Schlaf. Auf den Stiegen wird beherzt geplaudert, und man schlürft heißen Kaffee aus Pappbechern.

Seit sechs Wochen ist die Kirche Ausgangspunkt für Freiwillige der Kampagne Barack Obamas. Jedes Wochenende um 7.15 Uhr besteigen sie Reisebusse und fahren Richtung Südwesten. Es geht nach Bucks County, Pennsylvania. 600.000 Menschen leben hier. Wer die Mehrheit bekommt, der gewinnt – so das Kalkül – den ganzen Bundesstaat. Und Pennsylvania könnte die Wahl entscheiden.

„Wir waren acht Jahre in Geiselhaft!“

  1835 Wörter       9 Minuten
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