„Ich habe mich nicht mehr ungern“

Künstlerin, Publikumsliebling und Mahnerin: Erika Pluhar wird 80. Ein Gespräch über Naziväter und Gutmenschen, Feminismus und Udo Proksch

MATTHIAS DUSINI, STEFANIE PANZENBöCK | FEUILLETON | aus FALTER 06/19 vom 05.02.2019

Foto: Heribert Corn

Ihre Stimme ist unverwechselbar. Tief, rau und warm klingt es, wenn Erika Pluhar spricht. Zu erzählen hat sie viel. Nicht nur weil sie mit knapp 80 Jahren – ihr Geburtstag ist am 28. Februar – auf ein langes Leben zurückschauen kann. 40 Jahre lang war sie Ensemblemitglied am Burgtheater, spielte in vielen Filmen mit und wurde Sängerin und Schriftstellerin. In ihren Chansons thematisiert sie ihr eigenes Leben, singt über das Frausein, Liebe und Verlust. Ein Album und auch Pluhars neuestes Buch ist ihrer Tochter Anna gewidmet, die 1999 mit 37 Jahren an einem Asthmaanfall starb. Neben Pluhars Kunst interessierte sich die Öffentlichkeit auch für ihre beiden Ehen. Sie war mit dem Unternehmer Udo Proksch, der im Fall Lucona wegen sechsfachen Mordes verurteilt wurde, sowie mit dem Künstler André Heller verheiratet.

Pluhar lebt in einem großen Haus in Grinzing, mit verwinkelten Gängen, vielen Pflanzen und hellen Zimmern. Den Falter bittet sie in einen Raum voller Bücher, einem Klavier und vielen Fotos.

Falter: Frau Pluhar, gehört eine Villa in Grinzing dazu, wenn man Burgschauspielerin ist?

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