„Ich kann mich wehren“

Schauspielerin Birgit Minichmayr über ihren neuen Film „Tiere“, sexuelle Gewalt am Theater und den Niedergang der Berliner Volksbühne


SARA SCHAUSBERGER
FEUILLETON | aus FALTER 46/17 vom 14.11.2017

Foto: Foto Unger / Action Press / picturedesk.com

Birgit Minichmayr werde nur Fragen zu ihrem neuen Film „Tiere“ beantworten, warnte ihre Agentin. Auch die Dauer des Interviews war auf 20 Minuten begrenzt. Doch dann warf die österreichische Schauspielerin mit der schönen, rauchigen Stimme alles über den Haufen und sprach nicht nur über ihre Rolle als betrogene Ehefrau in Greg Zglinskis Film, sondern auch über #metoo und Machtmissbrauch am Theater. Im Moment tritt die Schauspielerin jedes Jahr in einer Produktion des Wiener Burgtheaters auf, besonders sehenswert ist sie aktuell als versoffene Gunhild in „John Gabriel Borkman“.

Falter: Frau Minichmayr, Sie haben schon mehrere Intendanten erlebt. Derzeit leitet Karin Bergmann das Burgtheater. Ist es anders, mit einer Frau zu arbeiten?

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige