„In meiner Welt gibt es keine starke Schulter“

Maurice Ernst, Sänger von Bilderbuch, ist Österreichs geilster Popstar. Ein Gespräch über neue Songs und alte Männer, Gender und Hippies


SEBASTIAN FASTHUBER

FEUILLETON | aus FALTER 07/19 vom 12.02.2019

Foto: Heribert Corn

Der Wiener Musiker Maurice Ernst, 30, steht der geilsten Band seiner Generation vor. Mit seinen Bilderbuch-Kollegen Michael Krammer, Peter Horazdovsky und Philipp Scheibl macht er schillernden Zitat-Pop. Die Musik der ehemaligen Klosterschüler klingt jedes Mal anders. Sie haben mit forschem Indierock begonnen, später Prince und Kanye West für sich entdeckt und galten zwischenzeitlich als Falcos Erben.

Nach dem Über-Hit „Maschin“ wurde ihre Musik kleinteiliger und experimenteller. Höhepunkt dieser Phase sind nun die beiden kurz nacheinander veröffentlichten Alben „Mea Culpa“ und „Vernissage My Heart“. Mit dem eingängigen Song „LED Go“ und einem bunten Videoclip dazu gibt es auch ein Zuckerl, das allen schmecken wird. Das Gespräch fand im Hotel Das Triest im vierten Bezirk statt, wo Popstars gerne absteigen. Ernst hat dort nicht genächtigt, er wohnt ums Eck.

Falter: Herr Ernst, im aktuellen Video spielen Sie eine menschliche Billardkugel. Sind Sie das Image des sexy Boy leid?

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