Kennen Sie den schon?

Kabarettstars wie Josef Hader füllen die großen Säle. Was aber macht die nächste Generation? Der Falter stellt drei Kleinkunstschaffende vor, die mit traditioneller Satire nur mehr wenig zu tun haben


STEFANIE PANZENBöCK
FEUILLETON | aus FALTER 04/16 vom 26.01.2016

Hosea Ratschiller: „Unter Kabarettisten herrscht eine verblüffende Solidarität“ (Foto: Heribert Corn)

Hosea Ratschiller: „Unter Kabarettisten herrscht eine verblüffende Solidarität“ (Foto: Heribert Corn)

Es darf nach wie vor gelacht werden. Die österreichische Kabarettszene blüht wie eh und je, ist dabei aber so vielfältig wie kaum zuvor. Das hat damit zu tun, dass immer mehr Künstlerinnen und Künstler sich im Kabarett heimisch fühlen, auch wenn sie ursprünglich nichts damit zu tun hatten. So verhält es sich auch mit Lisa Eckhart, Hosea Ratschiller und Soso: Sie kommen aus drei ganz unterschiedlichen künstlerischen Ecken und sind nun auf den deutschsprachigen Kleinkunstbühnen gelandet.

Der Denker

Hosea Ratschiller steht im Kabarett Niedermair auf der Bühne. Er trägt einen schwarzen Anzug, ein weißes Hemd, Hosenträger und eine Krawatte, die Haare stehen einigermaßen wirr in alle Richtungen. Er spricht leise, kreist sein Publikum langsam, scheinbar zufällig, mit ausholenden Geschichten ein, um die Sache plötzlich auf den Punkt zu bringen.

  2408 Wörter       12 Minuten
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