Neue, schöne Welt

Vor zwei Jahren galt Virtual Reality als „das nächste große Ding“. Der Hype ist abgeklungen. Aber die Szene blüht

BENEDIKT NARODOSLAWSKY | MEDIEN | aus FALTER 27/17 vom 04.07.2017

Foto: Oliver Hofmann

Auf dem Drehsessel neben der Bar zuckt eine Frau zusammen, weil ein Hai sie attackiert. Neben ihr springt ein Mann ohne Schuhe wie von Sinnen herum, um den Schüssen von Raumschiffen auszuweichen. Drüben im Raum weiter hinten tut einer so, als spanne er einen unsichtbaren Bogen und ruft danach: „Kann mir wer helfen? Ich bin tot.“ Alltag im Café Vrei, diesem irren Haus in der Wiener Lindengasse, laut Eigenbeschreibung das „erste Virtual-Reality-Café in Europa“.

Zur Eröffnung 2015 galt Virtual Reality (VR) in der Tech-Branche als „the next big thing“. Dem Medium wurde ein Potenzial zugetraut vergleichbar mit der Einführung des Smartphones vor zehn Jahren. „Damals gab es einen Hype“, sagt Vrei-Chef Florian Sam, „aber Virtual Reality wird die Art, wie wir heute kommunizieren, nicht ersetzen.“

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