Was tun?

Gesellschaftskritische Kulturmanagerinnen übernehmen Wiener Kunsträume. Wer sind sie?


MATTHIAS DUSINI

FEUILLETON | aus FALTER 11/19 vom 12.03.2019

Foto: HANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com

Auch ein Bürger ist ein Räuber. Das kroatische Kollektiv WHW (What, How & for Whom) zitiert gerne die „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht, wenn es um das Feindbild Neoliberalismus geht. Die aus vier Frauen bestehende Gruppe kommt aber nicht zum Parteitag der Kommunistischen Partei Österreichs nach Wien, sondern übernimmt die Leitung der Kunsthalle Wien.

Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) gab vergangene Woche die Entscheidung bekannt, dass Ivet Ćurlin, Nataša Ilić und Sabina Sabolović ab Juni die kommunale Institution führen werden. Lediglich Ana Dević, die Vierte im Bunde, wird nicht von Zagreb nach Wien übersiedeln.

Die Gesellschaftskritik erfasst auch andere Institutionen. Im Künstlerhaus stellte Tim Voss sein erstes Projekt mit dem Titel „Haben und Brauchen in Wien“ vor, das sich „mit den Bedingungen künstlerischer Produktion“ auseinandersetzt. Mit Katharina Brandl übernimmt eine feministische Kuratorin den Kunstraum Niederösterreich. Ein Blick auf die Biografien hilft verstehen, was von den Neuen zu erwarten ist.

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