Wir Rinder aus Büffelbü

Zwei Neo-Landwirtspaare aus dem Traunviertel haben sich an die Höfe ihrer Vorfahren getraut und setzen nun auf Wasserbüffel. Warum?

REINI HACKL | LANDLEBEN | aus FALTER 20/17 vom 16.05.2017

Foto: Reini Hackl

Oberflächlich betrachtet ist Eggendorf im Traunkreis ein Kaff wie ziemlich viele andere, es ist kein Ort, an den es einen verschlägt, weil er so kitschig-romantisch wie das Dorf Bullerbü in Astrid Lindgrens Kinderbuch wäre, oder gar ein Hort großer Regional- und Kulturinitiativen, deren PR-Mühlen einen glauben lassen, da würde der Bär steppen. Tut er nicht. Kein Bär weit und breit.

Wer also kurz vor Wels bei Allhaming von der A1 abfährt, muss entweder zum Logistikzentrum der Post oder zur Tankstelle vom Fazeni, um billig vollzutanken, nicht aber nach Eggendorf. Das Dorf besteht aus alter Bauernhaussubstanz und vielen, von Exil-Linzern bevölkerten Einfamilienhäusern, die beim Frühstück und klarer Sicht bis zum Toten Gebirge sehen wollen. Kircherl, Wirt, Feuerwehr, Schule, ein kleines Schlösschen – alles aufgefädelt auf der Landstraße – das war’s dann aber auch schon.

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