„Wir sollten den Druck gemeinsam erhöhen“

Die Opposition beklagt eine zunehmend autoritäre Stimmung im Land. Aber was tut sie dagegen? Ein Gespräch über die Stärken und Schwächen der Regierung

ANNA GOLDENBERG, FLORIAN KLENK
POLITIK, FALTER 11/19 vom 12.03.2019

Foto: Heribert Corn

Ein Jahr ist es nun her, dass der Falter zum Oppositionsstammtisch lud. Die Tageszeitungen waren voll von Doppelinterviews, die Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache gewährten, und so kamen wir auf die Idee, jenen eine Stimme zu geben, die nichts mehr zu melden haben: den Chefs der Oppositionsparteien. Vergangenes Jahr waren das drei Männer, die Österreich retten wollten. Christian Kern und Matthias Strolz sind allerdings seitdem zurückgetreten (ebenso Peter Kolba von der Liste Pilz, der sich damals dem Gespräch verweigerte). Nun sind neben Werner Kogler drei Frauen an der Spitze der parlamentarischen Opposition. Pamela Rendi-Wagner, Maria Stern und Beate Meinl-Reisinger. Wir trafen uns im legendären Gasthaus zum Holunderstrauch in der Schreyvogelgasse, wo die Machthaber dieses Landes gerne auf ein Schnitzel gehen. Dann schalteten wir das Mikro ein.

Falter: Frau Rendi-Wagner, Frau Stern, Frau Meinl-Reisinger, Herr Kogler: Ist man als Opposition eigentlich per Du?

Beate Meinl-Reisinger: Ja, eigentlich schon.

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