„Wir waren damals alle ins Gelingen verliebt“

Die Sängerin Beatrix Neundlinger, die Politikerin Ursula Pasterk und die Buchhändlerin Brigitte Salanda wurden von 1968 geprägt – und haben 1968 geprägt. Ein gemeinsamer Blick zurück ins damalige Wien

GERHARD STöGER, KLAUS NüCHTERN | FEUILLETON | aus FALTER 24/18 vom 12.06.2018

Foto: Christopher Mavrič

Ganz leicht war es nicht, einen Termin für das Roundtablegespräch zu finden: Brigitte Salanda hat zwar keine fünf Minuten von ihrer Buchhandlung in die Falter-Redaktion, muss sich aber um eine Vertretung kümmern. Ursula Pasterk ist gerade in Oslo oder sonst wo, und Beatrix Neundlinger hat entweder Konzertprobe oder Englischkurs.

Obwohl die drei Frauen längst im pensionsberechtigten Alter sind, verspüren sie offensichtlich wenig Neigung, sich zur Ruhe zu setzen. Vielleicht ist das ja eine erste Gemeinsamkeit dieser Generation. Alle drei waren 1968 in ihren frühen 20ern und stehen dem Umbruch, der mit der Chiffre 68 bezeichnet wird, positiv gegenüber. Dass in der ganzen Redaktion Rauchverbot herrscht, findet Salanda aber schon recht seltsam. Sie wird nach dem Gespräch mit Ursula Pasterk auf die Gasse eine rauchen gehen.

Falter: Ein Verdienst von 68 war, dass man …

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