Die 5 besten Jazzkeller in Wien

Musikbegeistert: Markus Geisler
zuletzt aktualisiert am 16.04.2019
Riemergasse 11, 1010 Wien
täglich 16–23 www.porgy.at
Hier hat Gregory Porter schon geträllert, als er noch ein Insider-Tipp war. Wie überhaupt viele spätere Jazz-Stars die Bühne von Wiens größtem Blue-note-Lokal zu schätzen wussten, ehe sie das Konzerthaus füllten. Für Experimentierfreudige empfiehlt sich ein Blick in die „Strenge Kammer“, eine kleine Nebenbühne, auf er es auch richtig schräg zugehen kann.

Andreas Müller

Franz-Josefs-Kai 29, 1010 Wien
Mo–Sa, Fei ab 19 www.jazzland.at
In Wiens ältestem Jazzkeller (gegründet 1972) geben Stars der nationalen Szene internationalen Größen den Notenständer in die Hand  – und umgekehrt. Unter der Regie von Kultfigur Axel Melhardt finden Fans der klassischen Ausrichtung hier ihren Heimathafen – in intimer Atmosphäre und bei einem extrascharfen Bohnengulasch.

Jazzland

Hadikgasse 62, 1140 Wien
Di–Do 18–24, Fr, Sa 18–2 (bei Bedarf auch länger) www.reigen.at
Hier geht seit 2005 das längste Bluesfestival der Welt  – Vienna Blues Spring  – über die Bühne. Im historischen Schönbrunnkeller, für seine gute Küche ähnlich geschätzt wie für die weltoffene Musik, treten bis 30. April mehr als 40 Künstler auf. Zum Vormerken: Im September feiert der Reigen sein 30-jähriges Bestehen mit einem Mini-Festival.

Reigen

Zwe

Floßgasse 4, 1020 Wien
Di–So ab 18 Uhr www.zwe.cc
Die Eigendefinition „Jazz-laden mit Wohnzimmerflair“ trifft es am besten. Ob mehr oder weniger spontane Jam-Sessions, Konzerte aufstrebender lokaler Bands oder Auftritte von Musikern von Lehrinstituten wie der Musikuni Wien, im Zwe (Spitzname von Lokalbetreiber Helmut Rainer) ist alles dabei. An ausgewählten Sonntagen wird ein chilliger Jazzbrunch angeboten.

Zwe

Wurmsergasse 21, 1150 Wien
Do–Sa ab 19 www.bluetomato.cc Diese Adresse ist dauerhaft geschlossen
Im Gegensatz zum Jazzland liegt der Schwerpunkt auf frei improvisierter Musik, die mit Mainstream-Jazz eher wenig am Hut hat. Frei nach dem Motto: Hier haben junge Künstler die Chance, sich und ihre Musik vor Publikum auszuprobieren. Die Speisekarte ist klein, aber fein, genauso wie das Lokal, bei der Zuhörer und Musiker praktisch Bein an Bein sitzen.

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