3 exzessive Party-Tipps in Wien

Tipps: Alex Lins, Recherche: Julia Allinger
zuletzt aktualisiert am 08.06.2022

Die Liste der exzessiven Geheimtipps von Querbeet-Chef Alex Lins lässt keinen Zweifel daran, wessen Generation Kind er ist: Hier hat ein Gen-X-ler ausgewählt. Sogleich fühlt man sich an ein Wien erinnert, das so viel grauer, abgeranzter und exzessbereiterwar, als es die polierte Stadt und ihre Bewohner*innen heute sind.

Und Lins weiß offensichtlich immer noch zu feiern: Den richtigen Sound holt er bei Substance Records, und ausgegangen wird standesgemäß ins rhiz oder ins Venster99.

Weitere Tipps, um die exzessive Seite der Stadt zu entdecken, finden Sie im neuen Best of Vienna.

U-Bahn Bogen (Gürtel) 99-100, 1090 Wien venster99.at
Für Punk-Rock und „nihilistische Exzesse aller Art“ ist das Venster99 die erste Adresse von Querbeet-Chef Alex Lins.

Der kollektiv geführter Kulturverein ist gleichzeitig auch Plattform für alternative Musik, Politik und Kunst. Neben ausreichend Dosenbier gibt’s im Underground-Club je nach Abend (laute!) Live-Konzerte vor allem von kleinen Bands aus den Bereichen Alternative und Punk-Rock.

Michael Keller/www.kelmi.at

Westbahnstraße 16, 1070 Wien substance-store.com
Seit 2001 ist Substance Records die Anlaufstelle für alles, was Musik betrifft. Egal ob neue oder gebrauchte Platten, Indie-Rock, Alternative, Hip-Hop oder Elektronik, hier wird man schnell fündig. Auch ausgefallene Genres findet man en masse.

Oder, wie Exzessliebhaber Alex Lins sagt: „Tekkno- und generell Vinyl-Musik-Exzess.“

Wolfgang Auer

U-Bahn Bogen 37, 1080 Wien rhiz.wien
Unter den Stadtbahnbögen am Wiener Gürtel liegt einer der besten alternativen Orte für avancierte Elektronik (aber nicht nur) in Wien: der legendäre Live-Musik-Club rhiz. Hier finden auch regelmäßig Livekonzerte von österreichischen und internationalen Künstler*innen statt. Sprich: „Elektronische Musikexzesse aller Art“, sagt Queerbeet-Betreiber Lins.

Karin Wasner

Alle Adressen auf einen Blick

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