„Die österreichische Geschichte, insbesondere die Zeit der Monarchie, hat mich immer besonders interessiert“, sagt Würstelstandler Peter Esterwitsch über seine Tippauswahl.
Robert Vanis
Dass sich Peter Esterwitschs persönliche Exzess-Tipps so zahm ausnehmen, mag seinem Job als Würstelstandler am Gürtel geschuldet sein. Der Mensch sucht schließlich die Balance, und wessen Brot der Exzess der anderen ist, sehnt sich in der Freizeit verständlicherweise nach Ruhe. Und mit dieser nimmt es Esterwitsch ernst: Sein erster Tipp führt in die Kapuzinergruft, wo exzessiv geschwiegen wird, und auch seine imperiale Lieblingskulisse der Stadt, das Belvedere, ist nicht bekannt als Hort der Maßlosigkeit.
In Esterwitschs Lieblingseinkaufstempel, der Interspar im Döblinger Q19, schwingt schon etwas mehr Exzess mit, und bei El Gaucho ist schließlich sogar ganz, ganz leiser Rock ’n’ Roll drinnen.
Weitere Tipps, um die exzessive Seite der Stadt zu entdecken, finden Sie im neuen Best of Vienna.
Robert Vanis
Q19/Robert Fritz
Paul Stajan
Belvedere Wien/Lucas Schaller