4 Tipps für exzessives draußen in Wien

Tipps: Natalie und Afzaal Deewan, Recherche: Julia Allinger
zuletzt aktualisiert am 31.05.2022

Afzaal und Natalie Deewan, die unermüdlichen Betreiber*innen des berühmt-berüchigten Pakistanische-Currys-all-you-can-eat-Resti Wiener Deewan, haben in ihrer Freizeit vor allem ein exzessives Bedürfnis: raus! Raus aus der eigenen Küche, um sich stattdessen aus der des nahegelegenen „Gasthaus am Nordpol 3“ verwöhnen zu lassen. Davor oder danach exzessives Chillen am See in der Seestadt oder am Heustadelwasser oder Passivcricket in der Donaustadt.

Weitere Tipps, um die exzessive Seite der Stadt zu entdecken, finden Sie im neuen Best of Vienna.

Seestadt, 1220 Wien
Das Herzstück von Wiens größter Trabantenstadt und Baustelle, der Seestadt: der rund 50.000 m² große Asperner See. Hier lässt es sich im Sommer ideal abkühlen, auch Hunde dürfen planschen.

„Dass ich in einer halben Stunde mit der U2 an einem See sein kann, finde ich toll an Wien. Das Wasser ist klar, und die Weiden werden jeden Sommer etwas größer“, freut sich Wiener Deewan-Betreiberin Natalie Deewan.

PID/Christian Fürthner

Markomannenstraße 7, 1220 Wien www.austriacricketclub.wien/home
Während es bei Matches zwischen den Cricket-Weltmächten Indien und Pakistan um nicht weniger als absolut alles geht, geht’s beim ACC Wien vor allem um eines: Der auf Frauen und Jugendliche ausgerichtete Cricketclub ist ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern, die sich für den Sport begeistern. Kurz: Es geht um Spaß.

„Das ist der wichtigste Cricketclub Wiens“, erzählt Restaurantbetreiber und Cricket-Fan Afzaal Deewan. „Ich gehe oft dorthin, um bei Spielen zuzuschauen.“

Lisa Scott/Pixabay

Nordwestbahnstraße 17, 1020 Wien
Mo–Fr 17–24, Sa, So, Fei 12–24, durchgehend warme Küche bis 22 www.amnordpol3.at
Im Gasthaus am Nordpol 3 wird böhmisch aufgetischt. Grammelknödel, Rahmgulasch oder böhmische Liwanzen genießt man bei schönem Wetter draußen im Gastgarten.

„Wir wohnen um die Ecke, und ich bin dort gern, um in Ruhe Zeitung zu lesen oder zu essen“, sagt Natalie Deewan über ihren Geheimtipp. „Wenn es Marillenknödel gibt, empfehle ich diese wärmstens.“

Katharina Gossow

Stemmerallee 80, 1020 Wien
Das Heustadlwasser, ein ehemaliger Seitenarm der Donau, der – vom Happel-Stadion ausgehend – malerisch durch den Prater mäandert. Das Gewässerchen eignet sich aufgrund der zentralen Lage gut für Ruhesuchende und Stadturlauber*innen.

Auch Natalie Deewan gerät exzessiv ins Schwärmen: „Das ist ein kleiner Wiener Wasserurwald mit zirkusbunten Mandarinenten, grauen Reihern, schwarzen Kormoranen und dem blitzblauen Eisvogel.“

Gugerell/Wikicommons

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