Let it grow!

Smart Gardening macht die Küche zum Kräuterbeet

BARBARA JAHN
STIL & DESIGN, COMPLETE MAGAZIN 3/21

Foto: TREGREN

Nicht jeder hat einen Garten. Und schon gar nicht einen Kräutergarten. Aber jeder könnte einen haben. Smart Gardening ist ein Trend, mit dem nicht nur selbst angebaute grüne Geschmacksveredler Basilikum, Schnittlauch, Kresse und Co. in die eigene Küche einziehen, sondern mit ihnen auch der besondere Duft und eine würzige Frische. Ein Hingucker ist der Indoor-Garten obendrein.

Die Aussicht auf 365 Tage Geschmacksexplosion in Form von essbaren Blüten und Microgreens wie Boxhornklee, Senfsaat oder Mungobohnen, die gleichzeitig Vitamine und Nährstoffe für einen gesunden Lebensstil liefern, aber auch Gemüse und Obst im Mini-Format klingt ebenso verführerisch wie die Vermeidung von Verpackungsmaterial oder die Freude an der Technik wie Easy Touch für das richtige Licht, Bluetooth-Konnektivität und biologisch abbaubare Pflanzkapseln.

Den grünen Daumen? Den kann man getrost vergessen, denn all das grünt sozusagen von ganz alleine. Vollautomatische Bewässerung, perfekt dosiertes Licht, richtiges Wachstums­klima und individuell zusammengestellte Pflanzentabs lassen es in nur wenigen Tagen sprießen. Man kann also eigentlich gar nichts falsch machen, denn gesteuert wird entweder vom System selbst oder über eine App. Ein wunderbares Küchentool, das täglich frisches Gemüse, Kräuter und Salat serviert, das man ganz ohne Insektizide oder Beeinträchtigungen durch den Transport selbst gezogen hat. Fazit: Macht stolz und schmeckt auch noch gut.


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