Jazz / Crossover Empfohlen

Harry Sokal Groove

Als Wien im August letzten Jahres ein Reanactment von Michael Mantlers legendärem "Jazz Composer's Orchestra" Doppelalbum erlebte, übernahm Harry Sokal den Tenorsax-Solo-Part, den 1968 Pharoah Sanders innehatte. Das war mutig, denn an ekstatischer Präsenz kann man Sanders kaum überbieten, es ist aber auch symptomatisch für die Spielauffassung des Wieners: Wer rund 30 Jahre im Vienna Art Orchestra diente, muss auch eine Rampensau sein und dem Affen Zucker geben können. Die stilistische Versiertheit und den entsprechenden variantenreichen Sound zwischen balladeskem Schmelz und aggressivem Powerplay hat Sokal allemal, und wenn er punktgenau zu seinem 60. Geburtstag sich selbst ein Ständchen gibt, wird er es gewiss krachen lassen. Sokals mit Raphael Wressnig (organ) und Lukas Knöfler (dr) besetztes Trio wird bei diesem speziellen Konzert durch ausgewählte Gäste erweitert.

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(A)
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