Musiktheater Empfohlen

Otello

Rossinis 1816 für Neapel zwischen dem Barbiere di Siviglia und La Cenerentola vertonte Othello-Oper hat große musikdramatische Qualitäten, sie wurde lange unterschätzt. Im dritten Akt, in dem sich die emotionale Explosion begleitet von einem Gewitter vollzieht, sprengt Rossini die bis dahin übliche Nummernstruktur, hier findet man – wie der Rossini-Spezialist Philipp Gossett meint – "die Wasserscheide zwischen der Oper des 18. und 19. Jahrhunderts". Die Geschichte um den schwarzen Afrikaner im Dienste Venedigs, die Intrige von Jago und das Schicksal Desdemonas darf als bekannt vorausgesetzt werden. Der Regisseur Damiano Michieletto isnzeniert Otello als arabischen Geschäftsmann, er und sein Team haben am Theater an der Wien 2013 zuletzt Mozarts Idomeneo in Szene gesetzt.

Zusatzinfo:
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Oper von Gioachino Rossini, D: Manacorda, R: Michieletto, B: Fantin, K: Teti, S: Machaidze, Petrone; Osborn, Dmitruk, Mironov, Bettini, Pamio, Gonzalez, Wiener Symphoniker, Arnold Schoenberg Chor
Sonstiges:
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Von der FALTER-Programmredaktion empfohlen
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