Musiktheater

Idomeneo, rè di creta

Das Theater an der Wien feiert nach Fidelio mit einer zweiten Festaufführung sein zehnjähriges Bestehen als Opernhaus mit jener Oper, die Wolfgang Mozart im März 1781 im Gepäck hatte, als er sich in Wien niederließ. Der Komponist selbst hielt den "Idomeneo" zeitlebens für seine beste Oper. Das dürfte auch mit den idealen Arbeitsbedingungen im Winter 1780/81 am Münchner Hof des Mannheimer Kurfürsten zusammenhängen. In völliger künstlerischer Freiheit gelang es dem 25-Jährigen dort, der strengen Form der barocken opera seria seine eigene Handschrift zu verleihen: mit hochdramatischen musikalischen Mitteln. Ein Vater, der seinen Sohn opfern soll; ein Sohn, der gegen den Willen seines Vaters eine traurige, gefangene Prinzessin liebt; eine beleidigte Prinzessin und ein erzürnter Gott – das Drama vollzieht sich furios in der Musik. René Jacobs gastiert als Dirigent mit dem Freiburger Barockorchester, besonders die Frauenrollen sind aufregend besetzt. Sophie Karthäuser ist die Ilia, die französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez Idamante, Alex Penda (vormals Alexandrina Pendatchanska) die Elettra.

Zusatzinfo:
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Oper von Wolfgang Amadeus Mozart (konzertante Aufführung), D: Jacobs, Freiburger Barockorchester, S: Arquez, Karthäuser, Penda; Ovenden, Behr, Rivenq, Seidl

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