Wissenschaft

Ein Friedhof auch für die Lebenden. Jüdische Jugend im nationalsozialistischen Wien

(Vortrag Dieter Hecht, Reihe: Die Topografie der Shoah)

Der siebenjährige Prozess der Vertreibung, Beraubung und Vernichtung der Wiener jüdischen Gemeinde in der Zeit des Nationalsozialismus fand nicht in einem Vakuum statt, sondern auf den Straßen und in den Gebäuden Wiens. Akte der Verfolgung waren in allen Teilen der Stadt präsent. Dennoch gab es einzelne Stadtteile, die von bestimmten Verfolgungshandlungen stärker betroffen waren als andere – entweder weil dort viele Jüdinnen und Juden lebten, oder weil sich dort Ämter, Organisationen und Unternehmen befanden, die für das Schicksal der Verfolgten wichtig waren. Aber nicht nur die Verfolgung manifestierte sich in bestimmten Regionen der Stadt, sondern auch Orte der Zuflucht und des Überlebens. Dies soll in dieser Vortragsreihe anhand von drei ausgewählten Themen gezeigt und damit Geschichte in Wien verortet werden.

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