Klassik / Neue Musik

La Camera delle Lacrime

© La Camera delle Lacrime


"Karakorum: Dialog der Liebe": Abgesandte des Buddhismus, Christentums, Islams und Polytheismus waren im Frühjahr 1254 in der ökumenischen und multikulturellen Stadt Karakorum zusammengekommen. Laut dem Zeugnis des dort anwesenden Franziskanermönchs Wilhelm von Rubruk gab heftige Debatten und theologische Rhetorik, dann setzte die Kraft der Musik ein und das Verständnis unter den Menschen verschiedener Glaubensrichtungen entfaltete sich. Das Ensemble bietet Gesänge und Lieder östlicher und westlicher Religionen, darunter auch katholische Hymnen, die der Mönch in seinen Schriften und Aufzeichnungen erwähnte, wie etwa "Canticum Fratris Solis Vel Laudes Creaturarum" des Heiligen Franz von Assisi. Der Reichtum religiöser Musik des 13. Jahrhunderts, reine Vokalmusik oder mit mittelalterlichen Instrumenten verknüpft, mündet in der "Universalhymne" des zeitgenössischen französischen Komponisten Thierry Machuel.

Zusatzinfo:
Zusatzinfo:
Bruno Bonhoure ((Tenor & musikalische Leitung), Khaï-dong Luong (Bühnenregie & Szenografie), Michèle Claude (Percussion), Martin Bauer (Viola d‘arco), Christophe Tellart (Flöten, Drehorgel, Nay-Flöte, Dudelsack, Sprechstimme), Guo Gan (Altchinesische Erhu-Laute, buddhistischer Gesang), Mokrane Adlani (Orientalische Violine), Colas Murer (Licht- und Sounddesign)

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