Theater / Show

Die Stunde zwischen Frau und Gitarre

© Werk X


Der Monumentalroman des Grazer Schriftstellers begleitet eine junge Pflegerin durch ihr etwas ungewöhnliches Arbeits- und Liebesleben. Die deutsche Regisseurin Thirza Bruncken war schon zum Berliner Theatertreffen eingeladen und inszeniert hiermit erstmals am Werk X. Ihre Fassung hat nur zwei Stunden. Dass da Dinge weggelassen werden, ist klar. Dass aber gar nicht versucht wird, die Geschichte von Nathalies Hineingeraten in ein Arrangement zwischen Stalker und zum Täter gewordenem Opfer zu erzählen, das ist enttäuschend. Fünf Schauspielende sagen Text, klare Figuren gibt es nicht. Der Text selber ist und bleibt aufregend. Was davon in der Inszenierung übrig ist, ergibt im schlechten Sinne des Wortes: Nonsens.

Zusatzinfo:
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von Thirza Bruncken und Esther Holland-Merten nach dem Roman von Clemens J. Setz. R: Bruncken B/K: Ernst D: Devos, Fussenegger, Kizyma, Reseg, Warta
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