Theater / Show

Kaspar Hauser oder Die Ausgestoßenen könnten jeden Augenblick angreifen!

Die Norwegerin beschäftigt sich in ihrem Text mit dem Mythos Kaspar Hauser, der auch schon von Werner Herzog und Peter Handke in jeweils prägender Form behandelt wurde. Das Findelkind tauchte 1828 plötzlich auf: ein 16-jähriger, von dessen Herkunft nichts bekannt ist oder war. Bei Lisa Lie existiert er nur assoziativ im Hinterkopf. Stattdessen: Surreale Theaterbilder. Hysterische Gestalten quer durch die Menschheitsgeschichte, die Zivilisation spielen und eine sehr eigenartige Einstellung zu Tieren pflegen (aber auch zueinander). Urmenschen mit eingeschweißten Salatgurken. Ein bisschen viel ausgelassener Unsinn. Furcht vor der grandiosen Schauspielerin Vassilissa Reznikoff, die den Abend vorantreibt wie eine machttrunkene Diva. Wer sich eine Geschichte wünscht (gar eine über Kaspar Hauser), bleibe fern. Für alle anderen kann das eine inspirierende Angelegenheit sein.

Zusatzinfo:
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von Lisa Lie. R: Lie B/K: Nilsen D: Homstad, Inman, Reznikoff

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