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Kirk Douglas: Grübchen im Kinn hat Teufel im Sinn. Vom Satansreporter zum Wikingersohn: Kirk Douglas in den 1950ern

(Vortrag Michael Omasta, Brigitte Mayr)

Er war einer der ersten Independents Hollywoods. Seine Performance als Boxer in THE CHAMPION (1949) brachte ihm den Durchbruch und einen Vertrag mit Warner Bros. ein. Nach zwei Jahren kündigte er, um seine eigene Firma Byrna-Productions zu gründen. Er spielte Cops, Trapper, Filmproduzenten, Odysseus, Vincent van Gogh, Doc Holliday, den einäugigen Wikinger Einar und natürlich Spartacus. Seine vielleicht tougheste Vorstellung lieferte er in "Ace in the Hole" quasi als Alter Ego des jungen Billy Wilder, der sich im Wien der 1920er-Jahre als "Reporter des Satans" bei erpresserischen Revolverblättern wie "Die Stunde" verdingte. Als abgehalfterter New Yorker Sensationsjournalist Chuck Tatum inszeniert er in einem Provinznest einen Medienhype rund um ein Höhlenunglück. Die damalige Kritik befand den Film für "verantwortungslos", "morbide", "unamerikanisch" – ein Flop just nach Kirk "mit dem Kopf durch die Wand" Douglas' Geschmack.

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