Pop/Rock / Elektronik Empfohlen

Sir Tralala

© Bettina Freiberger


Bekannt wurde David Hebenstreit alias Sir Tralala Mitte der Nullerjahre als sonderbarer musikalischer Alleinunterhalter zwischen Genie und Wirrköpfigkeit, Herzmassage und Krachschlägertum. Den Wirrkopf hat der Mann mit der brüchigen Stimme und den verstolperten Zwischenmoderationen zugunsten der musikalischen Schönheit über die Jahre zusehends in den Griff bekommen, wobei: anstatt einfach das zu machen, was er am besten kann - tolle Songs zu schreiben oder eventuell auch mal eine Coverversionenplatte, ist er doch ein Meister der Interpretation fremden Liedguts - arbeitet der Sir lieber jahrelang an verstiegenen Orchesterwerken. Nun denn. Was diesmal zu erwarten ist? "Unter dem Bogen anarchischer Unterhaltungskunst versammelt sich ein musikalischer Stilpluralismus, inklusive stark koffeinhaltiger elektronischer Schlafliedtracks, tränensackentleerender Countrysongs, sexuell enthaltsamem Dorfdiscodubstep, abstruser Liebeshymnen und Außenseiteroden" steht in der Ankündigung. "Er spielt Walzer, die die Eigenart der österreichischen Seele so bösartig zur Schau stellen, dass es selbst den hartgesotteneren Rappern aus Favoriten die Schamesröte ins Gesicht treiben dürfte. Und damit es nicht langweilig wird, kommen auch Drogen, der Teufel und der Tod himself vor." Klingt doch vielversprechend.

Zusatzinfo:
Zusatzinfo:
(A) - "Echt Gute Böse Lieder"
Sonstiges:
Sonstiges:
Von der FALTER-Programmredaktion empfohlen

Anzeige

Zu diesem Event gibt es derzeit leider keine Termine

Anzeige


Anzeige

Anzeige


×