Lesung / Literatur Empfohlen

Im Niemandsland. Über die babylonische Literatur

© lenicharles

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Er sei „ein Fremdarbeiter in die Prosa von eine ferne, fremde, andere Sprach“, sagt der israelische Autor Tomer Gardi über sein kunstvoll gebrochenes Deutsch. Im Vorjahr hat er mit einem Ausschnitt aus „Broken German“ beim Bachmannpreis für viel Diskussionsstoff gesorgt und das später veröffentlichte Buch wusste zu überzeugen. Wie verändert sich das Bild von Literatur, wenn wir Sprachen als lebendige Strukturen abseits von festen Regeln und Normen verstehen? Diese Frage stellt sich nicht nur Gardi, sie gewinnt derzeit in der Literatur mehr und mehr an Dringlichkeit. Der Abend „Im Niemandsland. Über die babylonische Literatur“ widmet sich der Frage, wie ein ungezwungenes Sprachverständnis literarische Konventionen umformt. Mitglieder des Literarischen Kollektivs in der Zweitsprache und Tomer Gardi lesen und diskutieren.

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Von der FALTER-Programmredaktion empfohlen

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