Theater

Die Reise der Verlorenen

von Daniel Kehlmann. R: Kica D: Cervik, Dangl, Föttinger, Köstlinger, Lorenz, Reinthaller, Zauner

Foto: Sepp Gallauer

Foto: Sepp Gallauer


Der Bestseller-Autor Daniel Kehlmann erzählt in seinem dritten Auftragswerk für die Josefstadt eine Geschichte über Menschen auf der Flucht. Die Verlorenen, das sind 937 Flüchtlinge auf der Suche nach einer neuen Heimat. Keine Syrer oder Afrikaner, sondern deutsche Juden, die 1939 vor den Nazis nach Kuba fliehen. Das Ganze basiert auf der wahren Geschichte des Schiffs St. Louis, das keinen sicheren Hafen für seine Passagiere finden konnte. Die Inszenierung bleibt trotz einem Aufgebot an Darstellern und Darstellerinnen (53 dunkel gekleidete Personen stehen auf der Bühne) schablonenhaft exemplarisch und vermag erstaunlich wenig zu berühren.

Anzeige

Anzeige


Anzeige

Anzeige