Pop / Rock

Paul Plut

(A)

Foto: Gerfried Guggi


Eindimensionalität kann man diesem Mann nicht vorwerfen: Mit der Band Viech spielt Paul Plut deutschsprachigen Pop, der von Album zu Album ganz anders tönt (aktuell und sehr empfehlenswert: "Heute Nacht nach Budapest"), bei Marta stehen die Zeichen auf Sturm und Drang, angerichtet mit bluesig-lärmig-garagigen Mitteln. Als Solokünstler schlägt der in Wien lebende Steirer wieder ganz andere Töne an. Zu irgendwo zwischen den Polen "erhaben-schön" und "beklemmend" oszillierender Musik singt Plut mit schwerer und gleichzeitig schwacher Stimme schattenweltliche Mundarttexte. "Düsterer Mundart-Gospel" lautet die selbst gewählte Beschreibung, und das ist ebenso treffend wie der Titel des im Herbst letzten Jahres erschienenen Debütalbums: "Lieder vom Tanzen und Sterben".

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