Wissenschaft

Das mitteleuropäische Österreich – Ein Land ohne Eigenschaften?

(Vortrag, Podiumsdiskussion mit Wolfgang Müller-Funk, Monika Sommer, Karl Vocelka; Moderation: Raoul Kneucker; Anmeldung: evang-akademie.at

1918 gegründet - dem Mythos zufolge als "das, was übrig bleibt" (Clemenceau) - war die junge Republik sich ihrer eigenen Identität unsicher. Der spätere Austrofaschismus betonte das Österreichische, bis der mit Beifall begrüßte Nationalsozialismus dieses in einem völkisch-deutschen Verständnis auflöste. Die Verbrechen des Nationalsozialismus begünstigten in der 2. Republik die Perspektive auf ein mitteleuropäisches Österreich, das als Modell für Europa und das interkulturelle Zusammenleben konstruiert wurde. Drei Vorträge thematisieren Geschichte und Mythos der mitteleuropäischen Republik aus literarischer, historischer und gegenwärtiger Perspektive.

Zusatzinfo:
Zusatzinfo:
Vortrag mit anschließendem Podiumsgespräch mit Wolfgang Müller-Funk (Kulturwissenschaftler, Univ. Wien), Monika Sommer (Historikerin, Haus d. Geschichte Österreich), Karl Vocelka (Historiker, Universität Wien), Moderation: Raoul Kneucker (Experte für Religionsrecht), Anmeldung: evang-akademie.at

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